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2015/2016/2017 Indien
 
Recht kurzfristig (Ende September Interview mit dem Kunden, dann Visum und danach Flug gebucht) hat es mich beruflich nach (Navi-) Mumbai in Indien verschlagen. Anfangs im Oktober 2015 für ein paar Monate geplant, dann 9 Monate, dann 12 Monate, bin ich mittlerweile 20 Monate Jahre in Indien und es fällt mir sehr schwer mich von Mumbai zu lösen und wieder ganz in Deutschland anzukommen, jetzt wo Anfang Mai 2017 endgültige Schnitt stattgefunden hat, auch wenn ich noch ein paar Mal danach privat Indien besucht habe...
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2016 Philippinen
 
Also, zerren wir erst einmal das Negative ins Rampenlicht: Der Urlaub auf den Philippinen ist wirklich sehr teuer und das Essen haut einem nicht vom Hocker, sprich, wer die indische, thailändische und/oder vietnamesische Küche gewohnt ist, empfindet das Essen schlicht als schlecht. Nimmt man dies jedoch in Kauf oder dämpft seine Erwartungen diesbezüglich etwas, kann man einen sehr schönen Urlaub auf einer der oder mehreren der philippinischen Inseln verbringen.
Bei der Inselvielfalt und den vielen lohnenswerten Reisezielen sind 3 Wochen Urlaub definitiv zu wenig, daher ist dieser kleine Reisebericht eher zum Appetitanregen gedacht...
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2015 Vietnam
 
Dann ging es weiter mit der Vietnam Airlines nach Hanoi, dort erwartete uns viel Regen und frische 20 Grad. Nach dem Einchecken im Eclipse Legend Hotel machten wir einen kurzen Spaziergang zum ganz in der Nähe liegenden Hoan Kiem See, genossen Bier in diversen Kneipen und aßen in Straßenständen herrliche vietnamesische Frühlingsrollen. Diese Nem haben es uns angetan, insbesondere die frischen, die nicht frittiert werden und daher nicht voller Fett und Öl triefen, sondern einfach frisch und lecker sind... Zwischendurch mussten wir vor dem Regen fliehen. Hier in Hanoi war wie erwartet ein wildes Verkehrschaos, aber trotz allem nicht ganz so wild wie in Indien. Weiterhin war ich bei einem vietnamesischen Frisör und zahlte dort 150.000 Dong (also etwa 6 Euro) und erhielt vor dem Haarschnitt eine Kopf- und Gesichtsmassage und danach sogar eine Nacken- und Rückenmassage. Das sollten sich mal die deutschen Frisöre zum Vorbild nehmen!
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2012 Indien
 
Die Zeitspanne zwischen dem Urlaub in Indien und dem Schreiben des kleinen Reiseberichts ist fast schon zu groß, nichtsdestotrotz versuche ich ein paar dieser schönen Erinnerungen hier festzuhalten. Gebucht hatten wir den Flug von Zürich über München nach Delhi, das Hotel in Delhi sowie das Hotel in Mumbai und den Rückflug von Mumbai nach Zürich im Vorfeld. Den Rest wollten (und haben) wir vor Ort gebucht... ...Mittwoch, der erste Tag in Indien, für Europäer ist es eine Umgewöhnung: Welch ein Lärm, welche Menschenmassen, welch ein Dreck und Staub in den Straßen, welche Armut, welche Lebendigkeit, welch buntes Treiben, welche Farbenfreude, einfach "Incredible India". Ja, und auch in der Hauptstadt laufen Kühe umher.
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2006 USA Südosten
 
Den schönen Sonntag für die Firma geopfert. Von Zürich ging es morgens los nach Atlanta mit Delta Airlines. Doch bevor ich ins Flugzeug kam, musste ich erstmals diverse zeitintensive Kontrollen über mich ergehen lassen. Während des Flugs langweilten mich Kinderfilme statt guter Unterhaltung. Den Vorwurf muss ich wahrscheinlich aber eher Hollywood statt Delta machen, die vor lauter Gewinnmaximierung das Filmemachen verlernt haben... Auf jeden Fall erstaunte mich auch, dass alkoholische Getränke jetzt bezahlt werden müssen. Ich wollte eigentlich nur ein Bier nach dem Essen zu mir nehmen, aber 5 US$ sind mir definitiv zuviel und somit verschiebe ich das Bier auf später... In Atlanta musste ich Fingerabdruckabnahmen, Befragungen und sonstiges über mich ergehen lassen! Während des Weiterflugs nach Greenville sehe ich dann erstmal die landschaftliche Einöde unter mir: ländliche Regionen, wenig Reizvolles und an vielen Ecken neu entstehende Mustersiedlungen für Amerikaner... Da würde mich keiner hinbringen! Auf jeden Fall wurde ich von meinen deutschen Kollegen freundlich empfangen, wir bezogen das Hotel, gingen deftig essen und ich stellte fest, dass mein Feierabendbier mir immer noch verwehrt wurde: In South Carolina darf Sonntags kein Alkohol ausgeschenkt werden... STRANGE!
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2004 Sizilien
 
Da dass gestrige Essen im Restaurant des Platzes, mäßig gut zubereitete Pizza, uns nicht zusagte und die frühe und starke Geräuschkulisse am Strand (Touristen oder Angler?) uns stört, entschließen wir uns zur Weiterfahrt. Erholen wollen wir uns, wo es auch erholenswert ist! Nach kurzer Fahrt erreichten wir Taormina. Wie im Führer [WoMo] empfohlen, benutzen wir den Stellplatz direkt gegenüber der Isola Bella und lassen es uns offen, ob wir hier auch übernachten werden. Statt den beschriebenen € 5,- kostet der Stellplatz schon € 10,-. "Wir gehen die Via Pirandello hoch, halten uns links und finden kurz hinter den ersten Häusern auf der linken Seite den Stadtpark..." [WoMo] Diese schöne Beschreibung suggeriert uns einen kurzen Spaziergang hoch nach Taormina. Doch weit gefehlt. Schätzungsweise 400 Höhenmeter und 4 Kilometer Strecke in der heißen Vormittagssonne lassen diesen Spaziergang zur schweißtreibenden Angelegenheit werden [Liebe Autoren, solche Information gehört doch obligatorisch ins Buch!].
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2002 New York
 
Nach einem Flug mit ca. 8 Std. Dauer und mit dem - scheinbar - kontinuierlich schlechter werdendem Essen der Lufthansa landeten wir (ich) endlich auf dem JFK Flughafen. Zu sagen, wir landeten erleichtert, hätte die Situation ebenfalls treffend beschrieben, denn nur kurz vor dem Jahrestag der schrecklichen Ereignisse zum 11. September in der Stadt zu landen, ging nicht nur mir durch den Kopf... Es hatte geregnet, mein erster Eindruck war: Eine laute und hässliche Stadt! Hektisch, ständig hupende Taxis und sonstige Autos. Dann erstmal etwa 50 Meter in einer Schlange zum offiziellen Taxistand anstehen und - wie in allen Führern beschrieben - die einem stark bedrängenden, aber ohne Zulassung arbeitenden Taxifahrer abwimmeln. Bei Losfahren ging das Chaos weiter: Der Taxifahrer sprach noch schlechteres Englisch als ich - incredible - und wusste nicht, wo mein Ziel ist. Glücklicherweise hatte ich die Nummer des Hilton Hotels parat und er konnte sich den Weg dorthin erklären lassen. Danach gab es hektische Diskussionen über den Preis, seine 150 Doller wollte ich nicht zahlen und wenigstens teilweise setzte sich mein steinböckischer Dickkopf durch, so dass ich ihn mit 130 Bucks, aber ohne Trinkgeld entließ.
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1998 Marokko
 
Eine Stadt aus "Tausend und einer Nacht". Am Rande der Stadt befindet sich ein Wasserreservoir, welches auch für trockene Zeiten Trinkwasser bereithält. Weiterhin sehenswert (für Ungläubige nur von außen) ist die Koutoubia Moschee, ein Wahrzeichen der Stadt. Am eindruckvollsten ist der Marktplatz "Place Djemaa el Fna" und der riesige Souk. Und schon früh trennten wir uns von der Touristengruppe und machten uns auf unseren eigenen Erkundungsgang. Der große Souk am Rande des Marktplatzes, eine Vielzahl enger und verschachtelter Gassen, mit Menschen, die ihre Waren feilbieten. Bunte Gewürze, frische Minze und Kräuter, Stoff, Handarbeiten, Blechgefäße, und vieles mehr. In diesen Gassen kann man sich fast verirren und als es langsam dunkel wird, einzelne Stände abgebaut werden und sich ein ganz leichtes Kribbeln bemerkbar macht, während wir in den dunkeln engen Gassen weilten, kann man den Sagen glauben schenken, dass hier schon einzelne Frauen für immer verschwanden. Doch irgendwann erreichen wir den Marktplatz wieder, fast alle Touristen haben den Platz verlassen und er gehört den Einheimischen. Auf diesem Platz (Versammlung der Toten) sind früher die Köpfe gerollt, wurden Menschen gerichtet und zur Abschreckung aufgespießt. Doch hiervon merkt man nichts mehr. Wasserträger laufen umher und lassen sich für ein kleines Entgelt fotografieren (vom Trinken des Wassers wird abgeraten!), Schlangenbändiger, Geschichtenerzählter, Menschen, die spielen, einheimische Spezialitäten werden angeboten, etc. Hier drehten wir noch mehrere Runden, ich hatte sogar mal eine Schlage auf meiner Schulter, wir tranken Tee und lauschten den alten Geschichtenerzählern (wobei wir mehr auf ihre Mimik achteten, da wir der Sprache nicht mächtig waren) und atmeten die alten Lebensweisen ein.
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1995/1996 El Salvador, Mexiko und Guatemala
 
Anreise über Frankfurt am Main, mit dem Flieger nach Dallas und danach direkt nach Mexiko-Stadt. Beim Warten auf die Koffer sehe ich auf dem Förderband einzelne Reisegegenstände, die meinen verdammt ähnlich sehen. Und tatsächlich, durch den Transport ist mein Koffer – glücklicherweise erst in Mexiko-Stadt – beschädigt und einige Sachen von mir liegen auf dem Band. Aber es fehlt nichts, respektive nichts von Bedeutung! Von einem Mitarbeiter der Fluglinie bekomme ich einen anderen Koffer als Ersatz, muss vorher durch die Kontrolle und zu allem Ärger auch noch ein rotes Licht (bei grünem Licht darf man weiter), kurze Kontrolle und dann beginnt fast der Urlaub. Jetzt noch ein Hotel aussuchen und mit dem Taxi (nur zugelassene, die die am Flughafen verkauften Taxi-Tickets akzeptieren) dort hinfahren. Ich hatte mir das Hotel Del Principado [Londres No. 42 – Zona Rosa – Col. Juarez] ausgesucht, mit dem ich sehr zufrieden war.
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